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Dienstag, 30. Mai 2017

Update

30.05.17 - Neue Reviews


- Wonder Seven

- Cop Image

- Vengeance Of A Snowgirl

- The Private Eyes (Archiv Review)

Wonder Seven Review



Wonder Seven

Story:

Einer HKer Spezialeinheit (u.a. Kent Cheng, Xiong Xin-Xin) unter der Führung von Yip (Li Ning) bekommt es mit Gangstern und ihrem eigenen Coach (Elvis Tsui) zu tun. Yip muss nach einer Falle seine Unschuld beweisen und den wahren Tätern finden. Die Sache wird kompliziert, als sich Yip in Fong (Michelle Yeoh) verliebt und umgekehrt - und sie eigentlich zu den Gangstern gehört…

Meine Meinung:

Wonder Seven hat mich an The Heroic Trio erinnert – in welchem Tony Ching Siu-Tung Produzent und Action Regisseur war. In Wonder Seven führte er gleich selbst Regie und war zusammen mit Xiong Xin-Xin für die tollen Actionszenen verantwortlich.

Der Film hat mir sehr gut gefallen. Der Film ist aufwändig und der Story kann man gut folgen. Die sieben Kämpfer der Spezialeinheit erinnern ein wenig an Superhelden – da diverse Gimmicks und fast unbesiegbar scheinend.

Da passen übertriebene Actionszenen (mit viel rumfliegen und so) dann perfekt dazu. Die Actionszenen, die teilweise mit viel Zeitlupeneinsatz und gewagten Stunts (am Ende mehrere mit dem Hubschrauber) daherkommen, reichen von kurzen Kämpfen bishin zu den bereits erwähnten Stunts und vor allem vielen blutigen Shoot-Outs. Die Actionszenen erinnern an das Kino eines John Woo. Besser gut geklaut als selbst schlechtgemacht.

In Sachen John Woo «Hommage» erinnert auch die Liebesgeschichte zwischen den auf beiden Parteien tätigen Li Ning und Michelle Yeoh. Beide agieren sehr gut, vor allem Michelle Yeoh (auch ein Jahr vorher in The Heroic Trio zu sehen nebst Anita Mui und Maggie Cheung) sah man die Spielfreude deutlich an. In Nebenrollen sind dann u.a. noch der Dicke Kent Cheng, Xiong Xin-Xin (Bösewicht aus Tsui Harks The Blade) und Elvis Tsui (hat an seine Long Arm Of The Law 3 Rolle erinnert, da ernst und mit Kampfszenen beinhaltend) zu sehen.

Aufwändige Actionszenen, eine rührende Liebesgeschichte, toller und bekannter Cast, simple Story und die beste Zeremonie und Abganges eines getöteten Freundes in der Filmgeschichte – das alles gibt es in Wonder Seven zu sehen! Für Fans des fantasievollen HK Kinos nur zu empfehlen!

Infos:

O: 7 Gam Gong

HK 1994

R: Ching Siu-Tung

D: Michelle Yeoh, Li Ning, Andy Hui, Kent Cheng, Roger Kwok, Xiong Xin-Xin, Vincent Lau Tak, Hilary Tsui, Elvis Tsui

Laufzeit der HK LD: 89:49 Min.

Gesehen am: 28.04.17

Fassungen: Mir lag die LD aus HK vor = Film auf zwei Discs bespielt (also drei Seiten), gute Bildqualität, Uncut, O-Ton, englische Subs. DVD Alternativen (auch Uncut, O-Ton, Subs): UK, US und/oder HK Fassungen. Deutsche Fassungen nicht zu empfehlen = ca. 2,5 Minuten zensiert (32 Schnitte laut schnittberichte.com «Schnittbericht»).

Vengeance Of A Snowgirl Review



Vengeance Of A Snowgirl

Story:

Eine unbekannte Person, welche sich später als Shen Ping Hong (Li Ching) herausstellt, taucht auf und bringt bei einer Geburtstagfeier einen Martial Arts Helden um. Es stellt sich heraus, dass die verkrüppelte Frau den Tod ihrer Eltern an den vier Tätern rächen will…

Meine Meinung:

Dieser Shaw Brothers Film hat mir sehr gut gefallen. Der Film erzählt eine komplexe Geschichte, welcher ein Rachethema vorausgeht. Doch man beschränkt sich dann im Verlauf der Story viel weniger auf die Rache an sich, sondern an unvorhersehbaren Ereignissen inklusive eine schöndramatische Liebesgeschichte zwischen der bezaubernden Li Ching und dem Helden Yuen Hua.

Der Film bietet viele verschiedene Settings (Eishöhle, Schnee, Vulkan, Natur, Innensets) die Abwechslung bringen. Die Kampfszenen sind teilweise etwas statisch, da Shen Ping Hong eine verkrüppelte Figur darstellt, welche im Kampf ihre Beine nicht gebrauchen kann. Trotzdem kompensiert sie das gut und die vier Gegner, welche sie theoretisch alle töten will, haben diverse Eigenschaften und Waffen zu bieten.

Die Actionszenen sind okay, aber der Film alleine überzeugt nicht nur durch diese, sondern auch durch die Settings, die Figuren, die interessante Handlung und Liebesgeschichte. Li Ching und Yuen Hua geben ein tolles Duo ab und Tien Feng und Ku Feng (Mal wieder als Bösewicht) sind weitere bekannte Gesichter, welche in der Geschichte eine wichtige Rolle spielen.

Das Ende selbst ist sicherlich Geschmackssache aber war Mal etwas Anderes – hätte ich so nicht erwartet! Aber bei den Shaw Brothers muss man immer mit allem rechnen (positiv gemeint). Obwohl zwei Stunden Laufzeit wurde es nie langweilig, so dass ich diesen Shaw Brothers Streifen nur empfehlen kann.

Infos:

O: Bing Tian Xia Nu

HK 1971

R: Lo Wei

D: Yuen Hua, Li Ching, Ku Feng, Tien Feng

Laufzeit der Originalversion: Ca. 117 Min.

Gesehen am: 28.04.17

Fassungen: Es gibt keine dt. Fassung. Mir lag die Fassung der Ziieagle Box vor = Uncut, sehr gute Bildqualität, O-Ton, englische Subs. Auf DVD: HK DVD on IVL (auch Uncut, O-Ton, englische Subs).

Cop Image Review



Cop Image

Story:

Nach einem Banküberfall verschwindet ein Cop (Bowie Lam Bo-Yi) und das Geld. Gangster des Überfalls sind hinter dem Cop her. Verkehrspolizist Wong (Anthony Wong) und Fan von Steven Seagal, Bruce Wills, Jackie Chan, Chow Yun Fat, Charles Bronson, Robocop und Mel Gibson, ein junges Triaden Mitglied (Andy Hui Chi-On) und die Freundin (Linda Wong Hing-Ping) des verschwundenen Cops sind ebenfalls hinter dem verschwundenen Geld und Cop her. Vor allem Wong sieht seine Chance gekommen, sich als Polizist beweisen zu dürfen. Sein Wissen bestehend aus Romanen und Polizeifilmen kommt ihm da gerade recht…

Meine Meinung:

Sympathische Actionkomödie (mehr Komödie als Action) mit Anthony Wong die von Beginn an amüsant, unterhaltsam und abwechslungsreich unterhält. Der Story kann man gut folgen, Längen gibt es praktisch keine.

Der Film fängt actionreich an (und teilweise auch mit blutigen Shoot-Outs) und dann gibt es immer Mal wieder eine Actionszene zu sehen, wobei der Film klar mehr Komödie ist. Vor allem gegen Ende hin dreht der Film in Sachen Action und einigen tollen Stunts (Bambusgerüst, Autostunts etc.) auf. Dazu kommen Parodien auf John Woo und Co. und viele Filmzitate und Filmcover – denn Anthony Wong spielt den Traffic Cop sehr gut, der sich als echter Cop versucht und dies vor allem durch Selbstvertrauen und angepasste Kommunikation überzeugend auftritt und all anderen im Glauben lässt, dass er ein echter Cop ist. Hat mich vor allem an Eddie Murphy aus Beverly Hills Cop erinnert – der ja auch oft durch sein schnelles Reden und sein Auftreten das gegenüber überzeugt hat.

Die anderen Darsteller sind mir unbekannt aber gerade Linda Wong und vor allem Andy Hui sind auch sehr gut in ihren Rollen und einfach auch sympathisch, so dass der Film und Verlauf der Story gut funktionieren und glaubhaft wirken.

Wer das HK Kino aus dieser Zeit und den HK Humor, der für westliche Zuschauer anders und komisch sein kann, mag, kann sich gut an Cop Image versuchen!

Infos:

O: Mung Cha Yan

HK 1994

R: Herman Yau

D: Anthony Wong, Andy Hui Chi-On, Linda Wong Hing-Ping, Bowie Lam Bo-Yi

Laufzeit der HK VCD: Ca. 104 Min.

Gesehen am: 28.04.17

Fassungen: Es gibt keine dt. Fassung. Mir lag die HK VCD vor = solide Bildqualität, Uncut, O-Ton, englische Subs. Es scheint keine DVD Fassung zu geben. Alternativ gäbe es in HK noch eine LD (auch O-Ton und englische UT).

The Private Eyes Review



The Private Eyes

Story:

Zwei Privatdetektive (Michael und Sam Hui) geraten an einen Gangster (Shek Kin)...

Meine Meinung:

The Private Eyes ist zusammen mit The Contract und Security Unlimited der beste der Film aus der 5er Box. Es hat schon einen Grund, warum ausgerechnet diese Komödien der Hui Brüder in Deutschland veröffentlicht wurden und die schwächeren Titel der Box nicht.

Die Box lohnt sich jedoch definitiv: zwei eher durchschnittliche Filme, drei Kracher! Für Fans der Hui Brüder eine klare Empfehlung! Das Detektiv Setting kommt dem Film und dem Humor sehr zu Gute.

Der von Sam Hui gesungene Soundtrack kennt man als HK Fan zu genüge und der Humor ist erfrischend und lustig (Küchen Kampf, Aufdecken von Dieben im Supermarkt mit anschliessendem Kampf und Wong Fei Hung Musik).

Abwechslung ist mit dem Story Verlauf geboten - zuerst werde die Figuren Michael und Sam zusammengebracht, während Ricky Mal wieder nur eine Nebenrolle bleibt. Dann folgen mehrere Aufträge, die jedoch nicht die Hauptstory erzählen (mit dem Gangster). Und diese 3/4 des Filmes Gefallen mir besser als die Hauptstory mit dem Gangster, gekonnt gespielt von Shek Kin. Das letzte 1/4 welches die Hauptstory bildet, fand ich dann eher schwach und nur wenig spektakulär.
Die Luft war raus, die Szenen zuvor waren klar besser, origineller, abwechslungsreicher.

PS: Richard Ng in der Nebenrolle als Polizist war klasse, perfekt auf ihn und seinen Humor abgestimmte Rolle! Macht Laune!

Fazit: Klare Empfehlung an Fans der Hui Brüder oder solche, die es noch werden wollen!

Infos:

O: Boon Gan Baat Leung

HK 1976

R: Michael Hui

D: Michael Hui, Sam Hui, Ricky Hui, Richard Ng, Shih Kien, Philip Chan

Laufzeit der TW DVD: Ca. 96 Min.

Gesehen am: 13.08.16

Fassungen: Siehe The Contract (Review im Moment nur auf der alten Homepage einsehbar, folgt aber auch hier)! Gibt es auch in D auf DVD, auch im O-Ton mit mind. englischen UT.

Samstag, 27. Mai 2017

Update

27.05.17 - Neue Reviews


- The Demon Hunter

- House II - The Second Story

- The Spirit Box

- Hard Bastard (Archiv Review)


Neukauf


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Blutiger Freitag
Dt. DVD / Blu Ray von Subkultur. Bietet:
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  Gewalt)
- Restauriert - hervorragende Bildqualität

Mit dieser Vö wird meine alte dt. DVD abgelöst.

The Demon Hunter Review



The Demon Hunter

Story:

Ein Dämonenjäger (Dloph Lundgren) und eine FBI Agentin jagen in einer Kleinstadt einen Dämon…

Meine Meinung:

The Demon Hunter ist ein spassiger B-Genrefilm, den ich besser fand als erwartet. Sobald der Dämon getötet wird, fährt dieser in die Person ein, welchen ihn getötet hat und so weiter. Das erinnert an den Film The Hidden – die Darstellung der offenen Münder und dem komischen Schreien erinnerte an Die Körperfresser kommen.

Die Kleinstadtstimmung gefiel mit gut, Film war blutiger als ich dachte (auch mehr handgemachte Effekte als ich dachte – Highlight sicher die Szenen der Bürgerversammlung), der Film legt ein hohes Tempo vor und ist ironisch und auch lustig. Fun-Splatter – wobei Splatter trotzdem nicht zu viel erwartet werden darf (also nix mit Braindead Vergleichen, waren andere Zeiten).

Mike Mendez hat nur wenige Filme gemacht, die aber alle irgendwie unterhalten und kurzweilig, lustig und nicht ernstzunehmend sind. Und auch nicht anspruchsvoll…

Speziell empfehlen kann ich den Film uneingeschränkt jedem Dolph Lundgren Fan, der hier einfach ne coole Socke spielt! Coole Sprüche, coole Darsteller, sehr sympathisch. Passt perfekt in die Rolle des Dämonenjägers. Die anderen Figuren sind okay, aber nicht der Rede wert.

Fazit: Unterhaltsam und spassig! Empfehlung von meiner Seite her!

Infos:

O: Don’t Kill It

USA 2016

R: Mike Mendez

D: Dolph Lundgren, Kristina Klebe, Miles Doleac, Billy Slaughter, Jasi Cotton Lanier

Laufzeit der dt. DVD: Ca. 89 Min.

Gesehen am: Ende April 2017

Fassungen: Mir lag die dt. DVD von Koch Media vor = Uncut, Wendecover, sehr gute Bild- und Tonqualität, zum O-Ton dt. Subs, paar Extras, billig zu erwerben.

House II - The Second Story Review



House II – The Second Story

Story:

Jesse stösst in einem alten Haus, welches er neu bewohnt und in welchem auch seine Eltern lebten, auf einen Hinweis zu einem Schatz. Dieser soll auf dem Friedhof vergraben sein: Dort finden Jesse und sein Kumpel seinen Urgrossvater, der von den Toten aufersteht. Mit dabei: ein magischer Schädel. Als Grams (der Urgrossvater) und der Schädel zurück im Haus sind – machen sich andere Geister und Gesellen auf, den Schädel in ihren Besitz zu bringen…

Meine Meinung:

Teil zwei erzählt eine eigene Geschichte, so dass man Teil eins, House, nicht gesehen haben muss. Mir hat Teil zwei besser gefallen als der erste.

Trotzdem sei gesagt, dass ich mir diese beiden Filme einzeln nicht gekauft hätte – die Collection mit allen vier Filmen habe ich nur wegen Teil drei gekauft. Somit betrachte ich die Filme eins, zwei und vier als Bonus bzw. Beigemüsse.

Teil zwei hat mir ausfolgenden Gründen besser als der erste gefallen:

Weniger Längen – der Film legt schnell los, keine lange Einleitung wie in Teil eins = mehr Action. Die Figuren fand ich deutlich weniger nervend als jene aus Teil eins. Sie waren sympathischer.

Wie in Teil eins gibt es viele tolle Make-Up Effekte und Masken, vor allem Monster und Geschöpfe, welche einfach niedlich und charmant wirken. Der Film wirkt im Gegensatz zur Teil eins (Gruselfilm) eher wie ein Abenteuerfilm, auch bedingt durch das Dschungel-Setting. Das hat mir relativ gut gefallen, sodass ich rasant unterhalten wurde.

Fazit: Okay – wer Teil eins schaubar fand wird auch den 2. mögen!

Infos:

O: House II – The Second Story

USA 1987

R: Ethan Wiley

D: Arye Gross, Jonathan Stark, Royal Dano, Bill Maher, John Ratzenberger

Laufzeit der UK Blu: Ca. 88 Min.

Gesehen am: 21.04.17

Fassungen: Siehe Teil 1.

The Spirit Box Review



The Spirit Box

Story:

Zwei Mädels kommuniziere Dank einer Art «Hexenboard» mit ihrer toten Mitschülerin, die angeblich von ihrem Lehrer getötet worden sein soll. Nun beginnen die zwei Mädels nachzuforschen…

Meine Meinung:

Diese Fear Itself Episode vom Wrong Turn Regisseur war eine der schwächeren Episoden (zusammen mit New Year's Day und vielleicht noch The Circle, alle anderen sind besser).

Einmal schaubar – hier und da gar minim fesselnd und stimmungsvoll – doch im Grossen und Ganzen eher 08/15, schwach und mit billiger Auflösung und nicht wirklich was Neues bietend. Viele der Inhalte kennt der Fan schon aus anderen Horror/Gruselfilmen, nur deutlich effektiver und besser.

Immerhin ist die Episode nur wenig langweilig, technisch gut gemacht und zumindest die zwei Mädels haben ganz passabel geschauspielert.

Daher kann man The Spirit Box, auch wenn eine der schwächeren Episoden der Reihe, trotzdem einmal gut ansehen da kurze Laufzeit und somit kurzweilig! Die anderen Episoden lohnen sich jedoch mehr!

Infos:

O: The Spirit Box

USA, Kanada 2008/2009

R: Rob Schmidt

D: Anna Kendrick, Martin Donovan, Jessica Parker Kennedy

Laufzeit der US DVD: Ca. 42 Min.

Gesehen am: 20.04.17

Fassungen: Siehe Family Man.

Hard Bastard Review



Hard Bastard

Story:

Zwei Männer (u.a. Hwang Jang-Lee) und eine Frau, die Kunststücke und musikalische Darbietungen vorführen, geraten in einer Ortschaft an die lokalen Gangster. Diese sind nicht erfreut, als Hwang Jang-Lee statt zu zahlen die Fäuste sprechen lässt. Dies gefällt dem Gangsterboss (Jang Il-shik) gar nicht und man arbeitet einen Plan aus, um die Störenfriede zu töten...

Meine Meinung:

Godfrey Ho und seine IFD Films and ARTS haben viele nicht uninteressante Filme veröffentlicht. Auch einige über Südkorea - dort gedreht, mit Südkoreanischen Darstellern und dann auf der ganzen Welt vertrieben (z.B. The Dragon's Snake Fist).

So einer ist auch Hard Bastard, der mir als Old School Kung Fu Fan natürlich auch gut gefallen hat. Sehr solide Arbeit. Etwas Klamauk (der Humor und die Rolle des Guten Kämpfers für den grossen Star des Filmes, Hwang Jang-Lee, ist sehr untypisch), Wald-und-Wiesen d.h. koreanische Natur (Berge, steinige Strände etc.) und eine Story, die ca. in den 30ern/40ern in Shanghai spielen soll.

Fremder kommt in die Stadt und legt sich mit dem hiesigen Gangster an. Wie schon erwähnt spielt Hwang Jang-Lee (bekannt als Silver Fox und aus unzähligen Rollen als Bösewicht) eine untypische Rolle die ihm liegt. In den Kampfszenen macht er so oder so eine starke Figur wie auch Jang Il-shik als Bösewicht und auch die Co-Stars!

Die Laufzeit ist kurz, Kampfszenen gibt es genug so dass der Film kurzweilig erscheint und es kaum Längen gibt = klare Empfehlung von meiner Seite her!

Für Hwang Jang-Lee Fans ein gelungenes Fressen (von hm muss ich sowieso auch noch mehr Filme schauen und Lücken schliessen)!

Infos:

O: Cheon-yonglan

Südkorea 1982

R: Godfrey Ho, Lee Hyeok-su

D: Hwang Jang-Lee, Jang Il-shik, Yun-Ju Ji, Ki-ju Kim, Chang Inn Shik

Laufzeit der UK DVD: 84:21 Min.

Gesehen am: 09.08.16

Fassungen: Es gibt keine dt. Fassung (Stand: Aug. 2016). Mir lag die UK DVD vor = solide Bildqualität, Uncut, nur Englischer Ton. Jede DVD des Labels ist fehlerhaft - kurz vor Ende springt die DVD automatisch immer wieder ins Menü. Man kann den Film nur zu Ende schauen, wenn man zuvor die Fast Forward Taste drückt und die Stelle somit übergeht.

Mittwoch, 24. Mai 2017

Update

24.05.17 - Neue Reviews


- Wolf Guy

- Demented

- Skin And Bones

- Schulmädchen-Report, 8. Teil - Was Eltern nie erfahren dürfen

- The Space Amoeba (Archiv Review)

Wolf Guy Review



Wolf Guy

Story:

Ein Cop (Sonny Chiba), halb Mensch, halb Wolf, ermittelt in einer mysteriösen Mordserie, in welcher auch das japanische CIA involviert scheint…

Meine Meinung:

Wolf Guy, der nach dem Original von 1973 (Ôkami no monshô) und jap. Comics entstand, hat mir sehr gut gefallen. Untypische Rolle für The Street Fighter Held Sonny Chiba – der für Toei dazumal viele tolle Rollen bekam u.a. in diesem Exploitation Kracher!

Der Film hat mir in der Tat sehr zugesagt und kann ich jedem Fan des japanischen Kinos und jedem Sonny Chiba Fan nur empfehlen. Der Film ist ein Mix aus Satire (japanische CIA!!!), «Superhelden»-Film, Sex, Erotik und Schmuddel sowie psychedelischem Surrealismus (die Bühnenshows uns Lieder) und blutiger Action (Shoot-Outs am Ende) inklusive politischen Verschwörungen (übersinnliche Gabe und Gehirnwäsche) und Martial Arts und reinem Trash. Wenn das Mal kein sehenswerter Mix ist!

Sonny Chiba ist einfach unglaublich cool und man sieht man ihm jeder Szene an, dass er sich in der Rolle wohlfühlte und es sichtlich genoss, in einem solchen Trash-Exploitation Streifen mitzuwirken. Zudem kann er in vielen Szenen auch sein Karatekönnen demonstrieren. Nebst dem, gibt es blutige Shoot-Outs und paar wenige Splattereffekte (Blutfontänen, Chibas Darmszene) zu sehen.

Vor allem die psychedelischen Einflüsse und der fetzige Soundtrack heben den Film vom 08/15 jap. Kino der damaligen Zeit (die Karatefilme von Sonny Chiba sind damit gemeint) ab, so dass einem wunderbar kurzweiligen und abwechslungsreichen Sehvergnügen nichts im Wege steht!

Fazit: Absolute Empfehlung meinerseits!

Infos:

O: Urufugai: Moero ôkami-otoko

Jaoan 1975

R: Kazuhiko Yamaguchi

D: Sonny Chiba, Kyôsuke Machida, Etsuko Nami

Laufzeit der UK Blu Ray: Ca. 86 Min.

Gesehen am: 17.05.17

Fassungen: Es gibt keine dt. Fassung (Stand: Mai 2017). Mir lag die UK Blu Ray von Arrow Video vor = Uncut, Wendecover, exklusive Extras (u.a. Interview mit Sonny Chiba), O-Ton, englische Subs. Sehr gute Bildqualität.

Demented Review



Demented

Story:

Eine Frau (Sallee Elyse) wird vergewaltigt und kommt längere Zeit in Behandlung. Als sie wieder ins Leben integriert wird ist es mit dem Grauen für sie und ihren Mann und andere Beteiligte jedoch noch lange nicht zu Ende…

Meine Meinung:

Demented ist ein Mix aus Rape & Revenge, Slasher und Thriller. Der Film zeichnet ein wunderbares Bild und Psychogramm einer schwer traumatisierten Frau. Die Story könnte zunächst in alle Richtungen gehen: sind es die gleichen Täter wie damals? Spinnt sich die Frau etwas zusammen? Hat sie recht? Versucht der Ehemann sie in den Wahnsinn zu treiben?

Der Film nimmt sich Zeit. Nach der Vergewaltigung ist erst Mal viel Entwicklung der Story und der Figuren vorgesehen und es passiert eine Stunde lang erst Mal wenig. Doch die Darsteller, allen voran Sallee Elyse, spielt sehr gut. Teilweise nervt sie auch, was aber beabsichtigt ist. Ihr Wandel ist auf jeden Fall toll gespielt. Gegen Ende machen sich dann mehr und mehr Terrorkino-Parts im Film breit, die mir gefallen haben, da ebenso überzeugend gespielt und der Film oft sehr stimmungsvoll gefilmt und in Szene gesetzt ist.

Sicher kein Kracher oder ein filmisches Highlight, aber eine kleine, nette Genre-Perle, die gerne entdeckt werden darf.

Infos:

O: Demented

USA 1980

R: Arthur Jeffreys, Alex Rebar

D: Sallee Elyse, Harry Reems, Deborah Alter, Kathryn Clayton, Bryan Charles

Laufzeit der US Blu: Ca. 92 Min.

Gesehen am: 21.04.17

Fassungen: Mir lag die US Blu Ray vor = Uncut, englische UT, O-Ton, sehr gute Bildqualität. In Deutschland bisher nur auf VHS veröffentlicht (Uncut).

Schulmädchen-Report, 8. Teil - Was Eltern nie erfahren dürfen Review



Schulmädchen-Report, 8. Teil - Was Eltern nie erfahren dürfen

Inhalt inklusive meiner Meinung:

Vorgeschichte zu allen anderen Teilen: HIER KLICKEN.

Der inzwischen 8. Teil ist ein reiner Durchschnittsfilm geworden. Nicht der beste, aber auch nicht der schlechteste Film was die vielen Schulmädchen-Report Fortsetzungen angehen. Inhalt ist, dass eine Schulklasse via Bus verreist. Ein Mädchen ist von einem Studenten schwanger, sie wollen heiraten, den Eltern bzw. dem Vater passt dies nicht. Das ist die Hauptgeschichte. Während der Fahrt erzählen sich die Mädels gegenseitig Geschichten ihrer erotischen Abenteuer = diese Szenen nehmen am meisten Platz ein.

Teil acht ist sehr harmlos und nun in der Tat eine reine Erotikkomödie. Von Fake Doku kann keine Rede mehr sein. Der Film ist im Vergleich zu all seinen Vorgängern sehr harmlos und sehr lustig – teilweise auch Dank verschiedenster Dialoge und deutschen Dialekten.

Das Ganze ist kurzweilig, jedoch alles andere als erotisch, sexy oder gar schockierend. Aber die Zeit geht vorbei, man wird ohne Ansprüche gut unterhalten. Nicht mein Favorit der Reihe, aber okay und trotzdem gespannt, wie es in Teil neun weitergeht.

Infos:

O: Schulmädchen-Report, 8. Teil - Was Eltern nie erfahren dürfen

Deutschland 1974

R: Ernst Hofbauer

D: Wolf Ackva, Puppa Armbruster, Astrid Boner, Rolf Castell

Laufzeit der dt. DVD: 83:51 Min.

Gesehen am: 20.04.17

Fassungen: Siehe Teil 1! Hier = Uncut.

Skin And Bones Review



Skin And Bones

Story:

Grady Edlund (Doug Jones) scheint in der winterlichen Wildnis verschollen, als er abgemagert zur Ranch zurückkehrt – zu seiner Frau, dessen Kindern, einem Indianer und seinem Bruder. Doch die Nahtoderfahrung hat Grady unmenschlich verändert und bald müssen die anderen um ihr Leben fürchten…

Meine Meinung:

Welch unerwartete Überraschung: Skin And Bones, eine Episode der Fear Itself Serie, war deutlich besser als erwartet und ein richtiges Highlight. Nach Sichtung von 90% der Serie kann ich sagen, dass Skin And Bones ist bisher beste Episode geworden ist und ich denke, dass sie das auch bleiben wird.

Ich hatte grosse Freude während und nachdem Schauen, so dass sich meine Worte sicherlich auch sehr euphorisch anhören. Versucht einfach mit null Erwartungen an die Episode zu gehen, sonst erwartet ihr vielleicht zu viel und werdet enttäuscht.

Inhaltlich ist Skin And Bones nicht neu – man erinnert sich an Ravenous – Friss oder stirb. Doch so viele Filme gibt es nicht mit diesem Thema und Skin And Bones hat mich ausfolgenden Gründen überzeuget und sehr gut gefallen:

- Nicht langweilig und keine Längen
- Legt ein hohes Tempo vor, keine lange Einleitung
- Mag ich das Setting des Filmes
- «Schlangenmensch» und Schauspieler Doug Jones 
   verkörperte den monströsen Grady sehr gut, sieht 
   extrem unheimlich aus
- Der Film ist relativ spannend, unheimlich und  
  stimmungsvoll! Dazu toll gefilmt.
- Gibt es paar fiese Szenen (auch wenn man natürlich
  sichtbaren Gore nicht erwarten darf)

Diese Punkte sorgten dafür, dass ich intensiv unterhalten wurde, so dass Skin And Bones mein Favorit der Serie wurde! Mal schauen ob die letzten zwei offenen Folgen die Qualität von Skin And Bones erreichen können – ich bezweifle es!

Infos:

O: Sick And Bones

USA, Kanada 2008

R: Larry Fessenden

D: Doug Jones, Molly Hagan, John Pyper-Ferguson

Laufzeit der US DVD: Ca. 42 Min.

Gesehen am: 17.04.17

Fassungen: Siehe Family Man.