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Donnerstag, 9. März 2017

Update

09.03.17 - Neue Reviews

 

- My Better Half

- Outlaw: Black Dagger

- The Naval Commandos

- New Pilgrims To The West (Archiv Review)

My Better Half Review



My Better Half

Story:

Story 1: Eine Prostituierte heiratet. Der Mann verstirbt während dem Liebesspiel. Sie macht weiter mit ihrem ehemaligen Job, doch dann taucht der Geist des Ehemannes auf und stört sie in den Liebeshandlungen…

Story 2: Ein kranker Ehemann mit zwei Kindern – eine Operation die teuer ist welche sich die Familie nicht leisten kann. Also geht die Ehefrau auf dem Strich anschaffen mit fatalen Folgen…

Story 3: Eine Frau wird aufs Polizeirevier gebracht. Ihr Ehemann ist verschwunden. Sie erzählt die Story wie und warum es dazu kam…

Meine Meinung:

My Better Half hat mir gut gefallen. CAT. III Film der drei unterschiedliche Geschichten erzählt, wobei das Thema Sex und Erotik in allen drei Episoden hochpräsent ist.

Dank den unterschiedlichen Inhalten und Ausrichtungen der Geschichten (und Zeitepochen) ist der Film unterhaltsam und abwechslungsreich. Ich fühlte mich gut unterhalten.

Zwar sind keine allzu bekannten Namen dabei (zumindest für mich nicht), aber die Darsteller haben ihre Sache ordentlich gemacht, die Frauen sind hübsch, einige der Sexszenen recht erotisch.

Die erste Story spielt im klassischen China – ist eher eine Erotik/Geister/Komödie. Amüsant. Die 2. Story ist dann das knallharte und dramatische Drama – inklusive passendem Ende! Nicht originell, aber wirkungsvoll.

Episode drei macht teilweise einen auf Basic Instinct und True Crime Setting (à la The Untold Story, Dr. Lamb etc.) und bietet die beste Mischung aus Sex und Gewalt (inklusive Hommage an The Untold Story), wobei es so übertriebene gespielt ist, dass man die Szenerie zu keiner Sekunde ernst nehmen kann.

Mir haben alle drei Episoden gut gefallen, so das sich bestens unterhalten wurde!

Für Fans des HK Kinos aus dieser Zeit zu empfehlen!

Infos:

O: Peng Fu

HK 1993

R: Lam Yee-Hung

D: Cindy Yip, Elisa Ye, Chan Ji Hung, Lee Chau

Laufzeit der HK VCD: Ca. 90 Min.

Gesehen am: 14.02.17

Fassungen: Es gibt keine dt. Fassung und scheint auch keine DVD Version zu geben. Mir lag die HK VCD vor = Uncut, gute Bildqualität, O-Ton, englische UT vorhanden. Gäbe vom gleichen Label mind. auch eine HK LD.


Outlaw: Black Dagger Review



Outlaw: Black Dagger

Story:

Goro (Tetsuya Watari) befindet sich im Kampf, als bei diesem auch seine Freundin Yuri (Chieko Matsubara) getötet wird.

Paar Jahre später: Goro arbeitet legal in einem Betrieb. Dieser wird auch von der Yakuza besucht wegen Schutzgeldzahlungen. Der Boss kann nicht zahlen, hat aber vor, Goro der von den Yakuza gesucht wird, auszuliefern. Zu der Yakuza Gruppe von ort gehört auch der Mörder von Yuri. Desweitern wird die Krankenschwester Shizuko (Doppelrolle: Chieko Matsubara) in die Yakuza Kämpfe miteinbezogen…

Meine Meinung:

Der inzwischen fünfte Teil der sechsteilen Reihe (am Ende des Review unten bei Labels auf Japen oder Yakua klicken, werden alle anderen Teile der Reihe aufgelistet) fand ich bisher den schlechtesten Teil, auch wenn für sich gesehen natürlich noch immer ein qualitativ hochstehendes Yakuza Drama. Das Problem: Die Story schliesst nicht an Vorgänger an (auch wenn man dies nach dem Intro meinen könnte, aber Chieko Matsubara spielte in den vier anderen Teilen nie eine Yuri) und die Story wiederholt sich wirklich immer und immer wieder.

Für mich inzwischen schwer vorstellbar, dass die Inhalte wirklich auf dem Leben eines echte Yakuza basieren – vor allem, weil sich immer alles widerholt. Inhaltlich gibt es absolut nichts Neues – genau das gleiche Prinzip wie in den Filmen zuvor (alte Racheakte, Goro will austeigen, zieht sich und Dritte in den Yakuza Strudel aus Dramatik, Opfer und Gewalt, die Frau die sich in ihn verliebt, der obligatorische Verrat, die obligatorische Rache am Ende etc.).

Dazu kommt, dass der Film in der Tat relativ wenig Action zu bieten hat. Nebst dem Intro dauert es gut eine Stunde, bis Mal was passiert und wenn man die Filme zuvor erst gerade gesehen hat, dann wirkt alles wie «ein Aufguss» und wenig abwechslungsreich. Da nur die Teile 1-2 zusammenhängende Geschichten erzählen kann man eigentlich gut nach Teil zwei eine längere Pause machen, bis man sich die Fortsetzungen ansieht weil sonst wenig Abwechslung. Hätte es mehr Action (wie in Teil drei) dann wäre es halb so schlimm, aber mit nur wenig Action ist es dann doch ein wenig zäh.

Ansonsten ist alles beim Alten: Optisch toll, die Sets und Kulissen sind schick (50er/60er Jahre), Tetsuya Watari und Chieko Matsubara (Doppelrolle) agieren erneut sehr solide und gut!

Fazit: Mehr Abwechslung die Reihe betreffend wäre inzwischen wünschenswert und individuell auf Teil fünf gesehen auch mehr Action. Mein Tipp: Nach Teil vier längere Pause einlegen bevor man sich Teil fünf anschaut! Bevor ich mich an den letzten Teile wage, werde ich nun deutlich mehr Zeit verstreichen lassen!

Infos:

O: Burai kurodosu

Japan 1968

R: Keiichi Ozawa

D: Tetsuya Watari, Chieko Matsubara

Laufzeit der UK Blu Ray: 86:19 Min.

Gesehen am: 14.02.17

Fassungen: Siehe Teil 1!

The Naval Commandos Review




The Naval Commandos

Story:

China 1937 Yangtze River:

Die Japaner sind dort stationiert. Chinesen (u.a. Ti Liung, Chi Kuan-Chun) wollen ein japanisches Schiff einnehmen. Ein nahezu suizidales Vorhaben. Sechs Chinesen gelangt es an Land zu gehen. Sie tun sich mit «Japan nahen Chinesen» (welche jedoch auch Pläne haben um den Gegner zu eliminieren, gespielt von Alexander Fu Sheng, David Chiang und Shih Szu) zusammen und planen den Angriff…

Meine Meinung:

Diesem Shaw Brothers Film mit ungewönhlichem Setting (teilweise auf einem Schiff spielend, zu Beginn, Mittelteil, lange Finale) lagen gerade mehrere Regisseure zu Grunde, u.a. natürlich die bekannten Wu Ma und vor allem Chang Cheh.

So verwundert es auch nicht, dass mehrere Top-Stars dabei sind:

Shih Szu, David Chiang, Alexander Fu Sheng, Chi Kuan-Chun und Ti Lung (nur Nebenrolle, seine Figur bleibt auf dem chinesischen Schiff) – die Creme de la Creme. Vor allem Fans von David Chiang und Alexander Fu Sheng kommen voll auf ihre Kosten.

Die Szenen mit den Schiffen sind aufwändig und bringen Mal etwas Neues ins Shaw Brothers Universum. Im Mittelteil gibt es gar eine Schlacht auf See (japanische Flugzeuge gegen chinesische Schiffe). Ansonsten sind Actionszenen eher rar gesät am Anfang und Mitteilteil, auch die ein oder andere Länge macht sich breit da die Story trotz allem nicht wahnsinnig viel zu bieten hat.

Doch dafür entschädigt das lange und actionreiche Finale wo man Chang Chehs Handschrift dann auch endlich erkennt und welches auch jeden Kung Fu Film und Shaw Brothers Fan zufriedenstellen dürfte.

Infos:

O: Hai Jun Tu Ji Dui

HK 1977

R: Chang Cheh, Wu Ma, Liu Wei-Bin, Pao Hsueh-Li

D: Alexander Fu Sheng, David Chiang, Shih Szu, Chi Kuan-Chun, Ti Liung

Laufzeit der Originalfassung: Ca. 105 Min.

Gesehen am: 14.02.17

Fassungen: Siehe Coward Bastard Fassungen (wegen Ziieagle Box). Gäbe es auch u.a. in HK auf DVD (O-Ton, Uncut, englische UT). Gibt keine dt. Fassung.

New Pilgrims To The West Review



New Pilgrims To The West

Story:

Monkey Sun (Liu Shang-Chien) sorgt im Himmelsreich für Ärger. Als Monkey Sun das Duell gegen Buddha verliert, wird er für mind. 500 Jahre in einen Berg eingefangen. Nach 500 Jahren wird er von einem Mönch (Liang Hsiu-Shen) befreit und zu dessen Schüler gemacht. Monkey Sun akzeptiert sein Schicksal und begleitet den Mönch, zuerst alleine und später mit anderen Wesen (Schweine- und Wasserdämon), auf seiner langen und gefährlichen Reise Richtung Westen. Vor allem die Kreaturen der Hölle, der Büffeldämon (Chan Kuan Tai), macht der Truppe am Ende das Leben schwer doch der Himmel wacht über unsere Helden...

Meine Meinung:

Basiert inhaltlich auf der Geschichte bzw. den chinesischen Literatur-Roman/Legende Die Reise nach Western. Das Thema um den Affenkönig wurde schon unzählige Male im HKer, Taiwan und/oder Chinesischen Kino erzählt. Z.B. in Werken wie Journey to the West: Conquering the Demons (Für eine reine China Produktion der Neuzeit sogar sehenswert), Journey to the West (Chang Cheh), The Monkey Goes West (Shaw Brothers und als Musical), The Monkey King (China CGI Blockbuster) und/oder A Chinese Odyssey Teile 1 / 2 (Stephen Chow).

New Pilgrims To The West (bei der Fassung welche ich gesehen habe erscheint der Titel im Film als New Tilgrims To The West, ganz schön peinlich!!!) ist nun eine taiwanesische, früher 80er Jahre Variante der literarischen Vorlage und sie hält sich sehr genau an diese (zumindest nach dem Wiki Eintrag vergleichen). Mir hat der Film mit den vielen Fantasy-Szenen, der vielen bunten Kostümen, liebevollen Effekten und tollen Actionszenen sehr gut gefallen. Natürlich darf auch Klamauk hier nicht fehlen, aber das störte nicht wirklich.

Die Story ist kurzweilig, Längen gibt es kaum da viel Action und die Story zügig voranschreitet. Die Darsteller machen einen tollen Job und sind mir bis auf einen Namen alle unbekannt. Aber sie agieren sehr gut, vor allem Liu Shang-Chien als Monkey Sun. Und das beste was bekannte Stars angehen: Shaw Brothers Legende Chen Kuan Tai spielt den bösen Büffeldämon was eine positive Überraschung war während dem Schauen - denn dass er hier mitspielt war mir beim (Blind)Kauf des Filmes überhaupt nicht bewusst. Super Sache und Chen Kuan Tai, der zu der Zeit noch bei den Shaw Brothers unter Vertrag stand, macht in den Actionszenen natürlich eine gute Figur und auch die Rolle des Bösewichts kommt ihm gut zu stehen (wie schon zu Shaw Brothers Zeiten).

Wer das billigere Fantasy Kino aus Taiwan mag findet mit diesem Film sicherlich einen der besseren Monkey King Verfilmungen vor, die zumal schön fantasievoll und unterhaltsam in Szene gesetzt wurde! Klare Empfehlung von meiner Seite her!

Infos:

O: 新西遊記 / Xin xi you ji

Taiwan 1982

R: Chan Jun-Leung

D: Liu Shang-Chien, Liang Hsiu-Shen, Chen Kuan Tai

Laufzeit der HK VCD: Ca. 99 Min.

Gesehen am: 28.08.16

Fassungen: Es gibt keine dt. Fassung (Stand: Aug. 2016). Es scheint keine DVD zu geben. Mir lag die HK VCD vor = Uncut (jedoch 1-2 Jump-Cuts durch Masterfehler), schlechte Bildqualität mit vielen Fehlern (uraltes VHS Master), immerhin O-Ton mit englischen UT (sehr fehlerhaft und meist links und rechts im Bild abgeschnitten). Aber noch immer schaubar, da immerhin nicht zu dunkel. Auf der HK VCD ist kein englischer Filmtitel ersichtlich.