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Samstag, 6. Mai 2017

Update

06.05.17 - Neue Reviews

 

- Betrachten wir die Angelegenheit als abgeschlossen (Archiv Review)

- Spooked (Überarbeitet)

- The Devil's Mirror

- Gambling Ghost Are Ready

The Devil’s Mirror Review



The Devil’s Mirror

Story:

Jiuxuan Witch (Lee Ga-Sai) will mit ihrer Armee die Martial Arts Welt beherrschen. Um ihre Gegner auszuschalten, braucht sie zwei Spiegel, welche vereint eine tödliche und schier unbesiegbare Waffe ausmachen. Beide Spiegel befinden sich in zwei Clans. Die Hexe lässt einen stehlen und lässt es so aussehen, dass der andere Clan für den Diebstahl verantwortlich ist, in der Hoffnung, dass sich beide Clans bekämpfen werden…

Meine Meinung:

Dieser fantasievolle und actionreiche Sun Chung Beitrag für die Shaw Brothers hat mir sehr gut gefallen. Zudem kann man der Story problemlos folgen, ohne gross mitdenken und sich (kognitiv) überfordert zu fühlen. Prima – so werde ich manchmal auch gerne unterhalten ohne zu viele Ansprüche.

Die Action ist sehenswert, deren Anzahl hoch und ebenso der Bodycount – sicher fast eine 3stellige Zahl, so viele Gegner lassen in den Kämpfen ihr Leben. Dazu fliesst viel Blut.

Die Idee mit der magischen Hexe und deren magischen Kräfte fand ich auch cool. Ebenso die Story mit dem Aufbringen der Clans, wenn hier und da auch etwas naiv. Die Hexe gibt zudem einen wunderbaren Endgegner ab und ist sie nur schwer zu besiegen in einem 3 gegen 1 Kampf.

Die Darsteller, mir sind sie namentlich nicht bekannt und auf Namen wie Ti Lung, Kara Hui, Jimmy Wang Yu, Alexander Fu Sheng etc. wurde verzichtet, machen dennoch einen grossartigen Job – sowohl schauspielerisch wie auch in den Actionszenen.

Auch optisch ist der Film, wie so oft bei Sun Chung Filmen, eine Wucht. Die Innen- und Aussensets sind wunderschön stimmungs- und abwechslungsreich, so dass der Zuschauer auch was fürs Auge geboten bekommt à la «Das Auge isst mit». Thema Sets – die bekannte Brücke aus One-Armed Swordsman Teil drei kommt hier auch vor…

Fazit: Jedem Shaw Brothers Fan zu empfehlen!

Infos:

O: Feng Lei Mo Jing

HK 1972

R: Sun Chung

D: Shu Pei-Pei, Lau Dan, Li Chia-Chien, Wang Hsieh, Ching Miao

Laufzeit der Originalversion: Ca. 86 Min.

Gesehen am: 02.04.17

Fassungen: Gesehen via Ziieagle Box = Uncut, gute Bildqualität, O-Ton, englische UT. Auf Heimmedium u.a. als HK DVD erschienen (Uncut, O-Ton, englische UT).

Gambling Ghost Are Ready Review



Gambling Ghost Are Ready

Story:

Yukari Oshima bekommt in einem neuen Gambling Wettbewerb die Chance, sich an den Mördern ihres Grossvaters Wu Ma, der sie als Geist unwissentlich unterstützt, zu rächen…

Meine Meinung:

Taiwanesischer Low-Budget Mix aus Gambling, Komödie und Actionfilm. Komödie trifft es sicher am meisten – Gambling Szenen hat es dann vor allem am Ende und Action während Mitte und vor dem Finale. Der Mix ist unterhaltsam und somit kann ich sagen, dass mir Gambling Ghost Are Ready solide gefallen hat.

Es gibt sicherlich bessere Gambling Filme (z.B. King Gambler), aber auch schlechtere (From Vegas To Macau III). Der Humor kann zwar nicht immer überzeugend (der kognitiv eingeschränkte der sich z.B. sogar einnässt) und es wird dreist bei Hollywood kopiert (Szene aus Terminator, Musik aus A Nightmare On Elm Street 2).

Cool war die Action, auch wenn es nicht so viele Szenen gab haben sie qualitativ überzeugt – hier und da blutige Shoot-Outs (Alexander Lo Rai wird unehrenhaft von hinten mehrfach blutig erschossen) und coole Kampfszenen, wobei vor allem das Duell Alexander Lo Rai Vs. Yukari Oshima begeistert hat.

Begeistert haben mich auch die vielen bekannten und sympathischen Figuren/Darsteller und ehemaligen Shaw Brothers Legenden. Yukari Oshima (für mehr Review zu ihren Filmen HIER KLICKEN) sehe ich immer gerne – sie spielt eine der Hauptrollen. Sie wird von u.a. Wu Ma (Ex-Shaw Brothers) und Mark Cheng unterstützt. Die Bösewichte hingegen sind u.a. Alexander Lo Rai (HIER KLICKEN für mehr Review zu seinen Filmen) und Ku Feng (Ex-Shaw Brothers) wobei beide nur kürzere Rollen absolvieren.

Kein Meisterwerk aber durch und durch solide, mit den richtigen Erwartungen (d.h. nicht zu hoch) kurzweiliges Sehvergnügen garantiert.

Infos:

Taiwan 1992

O: Dou Gwai Jung Dung Yun

R: Yang Ching-Chen

D: Wu Ma, Mark Cheng, Yukari Ôshima, Ku Feng, Alexander Lou

Laufzeit der HK LD: Ca. 92 Min.

Gesehen am: 02.04.17

Fassungen: Es gibt keine dt. Fassung und es scheint keine DVD Version zu geben. Mir lag die HK LD vor = Uncut, O-Ton, englische UT, gute Bildqualität.

Spooked Review



Spooked

Story

Harry Siegal (Eric Roberts) überschreitet beim Job seine Grenzen, indem er potenzielle Mörder, Erpresser etc. per Gewalt zum Sprechen bringt. Zwar war sein letzter «Fall» durchdurch «erfolgreich» (Sohn eines wichtigen Politikers konnte lebend gerettet werden), doch der Entführer verstarb an den Verletzungen, die ihm Harry zugefügt hat.

Viele Jahre später: Harry arbeitet als Detektiv und ist spezialisiert, Beweise für Scheidungen zu finden, die beweisen, dass die eine Partei Ehebruch begangen hat. Sein neuster Auftrag führt ihn in ein altes, verlassenes Haus, in welchem er Stellung bezieht um Beweise zu sammeln. Doch der Auftrag endet anders, als es sich Harry je hätte träumen wagen…

Meine Meinung:

Spooked hat mir von allen Fear Itself Episoden bisher am schlechtesten gefallen. Als Einzelepisode ist sie jedoch noch okay, solide, durchschnittlich und Dank der kurzen Laufzeit selbstverständlich auch kurzweilig.

Von daher kann man Spooked trotzdem ganz gut schauen. Inhaltlich ist das Problem, dass der geübte Seher das Ende und oder Motive der Auftraggeberin, relativ schnell enttarnen kann. Auch wenn die Endszene nett war und meinem Geschmack entspricht. Es kommt alles in allem etwas zu wenig Spannung und Stimmung auf, um vollends überzeugend zu können. Die Folge legt mehr Wert auf Story und Suspense, denn auf Action, Horror und Gore.

Der Beginn der Story war am besten und von den Figuren agiert Eric Roberts am besten. Die anderen Darsteller (sein schwarzer Kollege, die Auftraggeberin) können ihm nicht das Wasser reichen und sind nicht der Rede wert.

Fazit: Okay aber nicht zu den besten Episoden der Fear Itself Serie gehörend.

Infos:

O: Spooked

USA 2008

R: Brad Anderson

D: Eric Roberts, Cynthia Watros, Jack Noseworthy

Laufzeit der US-DVD: Ca. 44 Min.

Überarbeitet am: 02.04.17

Fassungen: Siehe Family Man.

Betrachten wir die Angelegenheit als abgeschlossen Review



Betrachten wir die Angelegenheit als abgeschlossen

Story:

Fabio Santamaria (Enzo Cerusico) beobachtet beim Angeln einen Mord. Voller Panik meldet er den Vorfall nicht sofort - ganz zu seinem Nachteil. Denn der Täter, ein wohlhabender, angesehener Professor (Riccardo Cucciolla), meldet sich als Zeuge bei der Polizei, führt diese zur Leiche und gibt Fabio Santamaria als Täter an...

Meine Meinung:

Betrachten wir die Angelegenheit als abgeschlossen hat mir sehr sehr gut gefallen. Der sozialkritische Thriller spielt gekonnt mit der Frage um Recht und Unrecht, richtig und falsch und zeigt ein düsteres Italien der 70er Jahre - für den gängigen Durchschnittsbürger wie es Fabio Santamaria ist.

Der Film fesselt von der ersten Sekunde an und unterhält stabil und spannend bis zum Ende. Der Film beginnt interessant mit dem Mord und dem Zeugen - und dann dem Verlauf der Story die plötzlich eine andere Wendung nimmt, als Fabio selbst als Mörder dargestellt und von der Polizei gesucht wird. Kritik am System, der Polizei wie auch all die anderen Klischees (Unterschichten wie die Prostituierten, die Darsteller der Presse etc.) passen wunderbar zusammen, so dass Fans des Ital. Kinos der 70er hier unbedingt zuschlagen sollten!

Der tolle Soundtrack von Riz Ortolani (mit dem kritischen und passenden Song am Ende) tut sein Übriges dazu. Die fehlende Action (gibt es kaum, wobei es doch eine wilde Fahrt durch die Strassen Italiens zu sehen gibt) stört überhaupt nicht, da der Film von wunderbaren Darstellern, allen voran Enzo Cerusico und Riccardo Cucciolla, getragen wird. Doch auch die Nebenfiguren (Fabios Frau, die Polizei, der Reporter der ans Fabios Unschuld bzw. an die Schuld des Professors glaubt) machen alle einen fantastischen Job, so dass ich diesen hervorragenden Krimi jedem Italo Filmfan nur ans Herz legen kann!

Fazit: Intensive, spannende und fesselnde Unterhaltung mit einem fiesen Ende sind garantiert!

Infos:

O: No il caso è felicemente risolto

Italien 1973

R: Vittorio Salerno

D: Enzo Cerusico, Enrico Maria Salerno, Riccardo Cucciolla, Martine Brochard

Laufzeit der dt. Blu Ray: 97:51 Min.

Gesehen am: 16.08.16

Fassungen: Mir lag die dt. Blu Ray von Camera Obscura vor = erstklassige Bild- und Tonqualität (gesehen in Ital. mit dt. UT), Uncut, Booklet mit Filminfos etc.