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Dienstag, 9. Mai 2017

Update

09.05.17 - Neue Reviews


- The Sacrifice

- Dancing King

- Drive-In Massacre (Archiv Review)

- Ouija - Ursprung des Bösen

Ouija – Ursprung des Bösen Review



Ouija – Ursprung des Bösen

Story:

Los Angeles im Jahr 1965: Eine Familie (Mutter mit Teenager Tochter und junger Tochter) gerät an ein Ouija Borad und beschwört einen Geist. Was als Erfolg bringendes Spiel beginnt lässt die jüngste Tochter bald unheimlich verändern…

Meine Meinung:

Der erste Teil aus 2014 (Ouija) fand ich grottenschlecht, so dass die thai. DVD (war immerhin günstig) schnell wieder aus der Sammlung flog. Es kam nie, zu keiner Sekunde, eine Gruselstimmung auf. Trotzdem war der Low-Budget Film für Universal ein kommerzieller Erfolg, so dass nun, zwei Jahre später, die Fortsetzung in die Kinos kam.

Ich habe den Film im Kino verpasst, da kein Interesse. Ich habe mir aber inzwischen sagen lassen, dass Teil zwei ein guter Film geworden ist und daher gab ich dem Film eine Chance – und siehe da, es hat sich durchaus gelohnt.

Teil zwei ist Teil eins in allen Belangen deutlich überlegen – Story/Inhalte sind ausgereifter und etwas abwechslungsreicher, die Figuren viel sympathischer, das 60er Jahre Setting mochte ich durch und durch, der Film war stimmig, unheimlich und spannend inklusive einiger guter, netter Scare Jumps – nur schon deshalb kann ich den Film uneingeschränkt empfehlen! Zudem war die junge Tochter unheimlich, einige Szenen mit ihr hätten direkt aus Die Körperfresser kommen stammen können – welchen ich auch sehr stimmungsvoll und unheimlich finde (grossartiger Klassiker ist das).

Das Ende des Filmes gefiel mir auch, so dass ich den Film Leuten, die sich gerne gruseln lassen möchten, nur empfehlen kann!

Infos:

O: Ouija: Origin of Evil

USA 2016

R: Mike Flanagan

D: Kate Siegel, Henry Thomas, Doug Jones, Elizabeth Reaser, Lin Shaye

Laufzeit der dt. DVD: 94:52 Min.

Gesehen am: 04.04.17

Fassungen: Mir lag die dt. DVD vor = Wendecover, Uncut, O-Ton und Subs vorhanden, erstklassige Bild- und Tonqualität.

Dancing King Review



Dancing King

Story:

Akrobat, Tänzer und Kämpfer Ricky Cheng beendet seine Karriere in Hong Kong und verlässt das Land nach einem Streit. Er schlägt sich in den USA als Strassenkünstler durch und weckt das Interesse des Kung Fu Lehrers Dennis Brown. Dieser nimmt Ricky in seine Schule auf, wo er unterrichten darf. Gleichzeitig lässt sich Ricky von Gangstern dazu anheuern, im Ring für sie zu kämpfen. Als es zu einem getürkten Kampf kommt, in welchem Dennis stirbt, sieht Ricky rot…

Meine Meinung:

Dancing King ist ein sonderbarer Chang Cheh Film geworden. Nachdem die Shaw Brothers ihre Tore schlossen, drehte Chang Cheh weiterhin einige sehr interessante Film. Ein eher seltener Titel ist Dancing King. Der Film vereint akrobatische Tanz- mit Trainings- und Kampfszenen.

Die Mischung kann, muss aber nicht gefallen. Das Ganze ist teilweise sehr theatralisch und fast ohne wirkliche Handlung abgespielt worden. Hauptplot baut sich nur langsam auf, teilweise wurde in den USA gedreht.

Es gibt hier und da gar Längen und die Mehrheit der Tanz- und Trainingsszenen sind nett, aber was die Qualität angeht nicht auf Chang Cheh Standard. Z.B. sowie Ricky Cheng und der Schwarze Dennis Brown vor Show-Publikum oder in der Kampfschule trainieren war nett und teilweise sehr gut choreographiert, aber durch den Humor und da keine ernsten Kämpfe / Szenen fehlte diesen Martial Arts Szenen der letzte Biss.

Dass beide Namen – Ricky Cheng und auch der mir total unbekannte Dennis Brown, Kung Fu erfahren sind, sieht man den beiden in jeder Szene an. Leider fand ich Ricky Cheng nur wenig sympathisch in dem Film. Chen Kuan-Tai, nebst Chang Cheh weitere Shaw Brothers Legende (jedoch Darsteller), wird auch als Cast gelistet aber er hat ur einen Kurzauftritt (ca. 30 Sekunden bzw. eine Szene).

Nur das Finale ist die positive Ausnahme – auch wenn der Blood Heroic Teil nicht wirklich funken will. Aber das Finale ist hart, dramatisch, stark choreographiert und hat grossen Spass gemacht. Da kommt Chang Cheh Feeling auf! Zuvor war mir er Film teilweise viel zu zahm, zu harmlos und hier und da wirklich auch zu «schwul» wirkend. Chang Cheh musste sich dies ja immer wieder gefallen und anhören lassen, dass seine Filme oder Szenen oder das Auftreten seiner zumeist männlichen Stars homosexuelle Anleihen mit sich bringen. In Dancing King ist dies sicherlich am meisten ausgeprägt bzw. ist mir das am meisten aufgefallen (ob es einen stört ist wie immer Geschmackssache).

Für mich sicher nicht eine der besten Arbeiten des legendären Shaw Brothers Regisseurs, aber seinen Fans empfehle ich den skurrilen Film trotzdem – nur schon wegen dem tollen Finale und weil eben etwas anders und skurril.

Infos:

O: Pik Lik Ching

HK 1985

R: Chang Cheh

D: Ricky Cheng Tien-Chi, Lui Fong, James Wong Jim, Dennis Brown, Wong Kwok-Fai

Laufzeit der HK VCD: Ca. 90 Min.

Gesehen am: 03.04.17

Fassungen: Es gibt keine dt. Fassung. Mir lag die HK VCD vor = Uncut, O-Ton (80% Chinesisch, 20% Englisch), keine UT. Gibt es scheinbar nur in den USA auf DVD, jedoch nur Englisch Dubbed. Eine O-Ton Fassung mit englischen Subs ist mir unbekannt.

The Sacrifice Review



The Sacrifice

Story:

Vier Kriminelle befinden sich auf der Flucht. Sie stossen auf ein Fort, welches von mehreren Schwestern bewohnt wird. Da einer der Gangster verletzt ist, suchen sie im Fort Pflege und Unterschlupf. Doch das Fort verbirgt ein schreckliches Geheimnis...

Meine Meinung:

The Sacrifice bietet zwar letztendlich nichts wirklich Neues im Horrorgenre, unterhält aber kurzweilig, solide und unterhaltsam. Wie lautet ein Sprichwort: besser gut geklaut als schlecht erfunden!

Das trifft auf The Sacrifice, eine Fear Itself Episode, sprichwörtlich gut und nachvollziehbar zu. Man ahnt als Zuschauer, dass etwas nicht stimmt und im Fort eine böse Überraschung lauert – aber man weiss nicht sofort welche. Da könnten durchaus einige Optionen auftauchen, so dass eine kleine Grundspannung inhaltlich durchaus gegeben ist. Hintergründe zum Überfall bzw. wovor die Gangster auf der Flucht sind, gibt es im Übrigen nicht.

Es gibt nur wenig Effekte, wobei diese gut gelungen sind (sofern überhaupt zu erkennen, z.B. die Make-Up Maske). Die Episode legt mehr Wert auf Stimmung denn Bluteffekte, was den Unterhaltungswert nicht negativ beeinflusst.

Die mir unbekannten Darsteller agieren glaubhaft, solide und okay. Wenn man nicht allzu hohe und somit unrealistische Erwartungen an die Episode hackt, wird man, zumindest als Horrorfan der alten Schule, gut unterhalten.

Infos:

O: The Sacrifice

USA, Kanada 2008

R: Breck Eisner

D: Jeffrey Pierce, Jesse Plemons, Rachel Miner, Bill Baksa

Laufzeit der US-DVD: Ca. 42 Min.

Review überarbeitet am: 09.04.17

Fassungen: Siehe Family Man.

Drive-In Massacre Review



Drive-In Massacre

Story:

In einem kalifornischen Drive-In Kino kommt es zu mehreren grausamen Morden. Zwei Polizisten ermitteln...

Meine Meinung:

Als grossen Slasher Fan musste ich den Film sehen! Ich wusste nicht Mal, dass der Film verboten ist und Dank dem grossartigen Programm des UK Labels 88 Films kam ich nun in den Genuss des Filmes.

Der Film selbst ist leider nur durchschnittlich ausgefallen. Als positiv nehme ich blutige Gore-Effekte, etwas nackte Haut und Schmuddel mit. Zudem die alte 70er Jahre Stimmung und die Tatsache, dass der Film z.B. noch vor Halloween und/oder Freitag der 13. veröffentlicht wurde! Ein früher Slasher sozusagen, dem der grosse Erfolg jedoch immer vergönnt wurd.

Das lag sicher auch am kleinen Budget, an einigen doch argen Längen trotz einer kurzen Laufzeit von nur 74 Minuten (Hauptproblem) und an den zwei Cops (kann man nicht ernst nehmen).

Dafür kommt das überraschende Ende abrupt, was auch nicht jedem Zuschauer gefallen dürfte. So gesehen empfehle ich den Low Budget Film nur den ultimativen Slasher Fans - alle anderen werden gelangweilt wegschalten!

Infos:

O: Drive-In Massacre

USA 1977

R: Stu Segall

D: James Barnes, Newton Naushaus, Douglas Gudbye, Norman Sherlock

Laufzeit der UK Blu: 74:05 Min.

Gesehen am: 18.08.16

Fassungen: Mir lag die UK Blu vor = Wendecover, Booklet mit Interview, Extras, recht gute Bildqualität (sieht man Mal vom Beginn des Filmes ab), keine englischen UT, Uncut. In Deutschland zumindest Uncut auf DVD veröffentlicht worden um später nicht nachvollziehbar verboten zu werden (nicht Mal gewusst). Als Bonus befindet sich u.a. noch ein kurzer TV Cut des Filmes auf der DVD - wäre interessant ob diese im Gore Uncut aber zumindest etwas straffer ausfallen würde als die Hauptfassung. Muss ich Mal testen...