Dieses Blog durchsuchen

Mittwoch, 24. Mai 2017

Update

24.05.17 - Neue Reviews


- Wolf Guy

- Demented

- Skin And Bones

- Schulmädchen-Report, 8. Teil - Was Eltern nie erfahren dürfen

- The Space Amoeba (Archiv Review)

Wolf Guy Review



Wolf Guy

Story:

Ein Cop (Sonny Chiba), halb Mensch, halb Wolf, ermittelt in einer mysteriösen Mordserie, in welcher auch das japanische CIA involviert scheint…

Meine Meinung:

Wolf Guy, der nach dem Original von 1973 (Ôkami no monshô) und jap. Comics entstand, hat mir sehr gut gefallen. Untypische Rolle für The Street Fighter Held Sonny Chiba – der für Toei dazumal viele tolle Rollen bekam u.a. in diesem Exploitation Kracher!

Der Film hat mir in der Tat sehr zugesagt und kann ich jedem Fan des japanischen Kinos und jedem Sonny Chiba Fan nur empfehlen. Der Film ist ein Mix aus Satire (japanische CIA!!!), «Superhelden»-Film, Sex, Erotik und Schmuddel sowie psychedelischem Surrealismus (die Bühnenshows uns Lieder) und blutiger Action (Shoot-Outs am Ende) inklusive politischen Verschwörungen (übersinnliche Gabe und Gehirnwäsche) und Martial Arts und reinem Trash. Wenn das Mal kein sehenswerter Mix ist!

Sonny Chiba ist einfach unglaublich cool und man sieht man ihm jeder Szene an, dass er sich in der Rolle wohlfühlte und es sichtlich genoss, in einem solchen Trash-Exploitation Streifen mitzuwirken. Zudem kann er in vielen Szenen auch sein Karatekönnen demonstrieren. Nebst dem, gibt es blutige Shoot-Outs und paar wenige Splattereffekte (Blutfontänen, Chibas Darmszene) zu sehen.

Vor allem die psychedelischen Einflüsse und der fetzige Soundtrack heben den Film vom 08/15 jap. Kino der damaligen Zeit (die Karatefilme von Sonny Chiba sind damit gemeint) ab, so dass einem wunderbar kurzweiligen und abwechslungsreichen Sehvergnügen nichts im Wege steht!

Fazit: Absolute Empfehlung meinerseits!

Infos:

O: Urufugai: Moero ôkami-otoko

Jaoan 1975

R: Kazuhiko Yamaguchi

D: Sonny Chiba, Kyôsuke Machida, Etsuko Nami

Laufzeit der UK Blu Ray: Ca. 86 Min.

Gesehen am: 17.05.17

Fassungen: Es gibt keine dt. Fassung (Stand: Mai 2017). Mir lag die UK Blu Ray von Arrow Video vor = Uncut, Wendecover, exklusive Extras (u.a. Interview mit Sonny Chiba), O-Ton, englische Subs. Sehr gute Bildqualität.

Demented Review



Demented

Story:

Eine Frau (Sallee Elyse) wird vergewaltigt und kommt längere Zeit in Behandlung. Als sie wieder ins Leben integriert wird ist es mit dem Grauen für sie und ihren Mann und andere Beteiligte jedoch noch lange nicht zu Ende…

Meine Meinung:

Demented ist ein Mix aus Rape & Revenge, Slasher und Thriller. Der Film zeichnet ein wunderbares Bild und Psychogramm einer schwer traumatisierten Frau. Die Story könnte zunächst in alle Richtungen gehen: sind es die gleichen Täter wie damals? Spinnt sich die Frau etwas zusammen? Hat sie recht? Versucht der Ehemann sie in den Wahnsinn zu treiben?

Der Film nimmt sich Zeit. Nach der Vergewaltigung ist erst Mal viel Entwicklung der Story und der Figuren vorgesehen und es passiert eine Stunde lang erst Mal wenig. Doch die Darsteller, allen voran Sallee Elyse, spielt sehr gut. Teilweise nervt sie auch, was aber beabsichtigt ist. Ihr Wandel ist auf jeden Fall toll gespielt. Gegen Ende machen sich dann mehr und mehr Terrorkino-Parts im Film breit, die mir gefallen haben, da ebenso überzeugend gespielt und der Film oft sehr stimmungsvoll gefilmt und in Szene gesetzt ist.

Sicher kein Kracher oder ein filmisches Highlight, aber eine kleine, nette Genre-Perle, die gerne entdeckt werden darf.

Infos:

O: Demented

USA 1980

R: Arthur Jeffreys, Alex Rebar

D: Sallee Elyse, Harry Reems, Deborah Alter, Kathryn Clayton, Bryan Charles

Laufzeit der US Blu: Ca. 92 Min.

Gesehen am: 21.04.17

Fassungen: Mir lag die US Blu Ray vor = Uncut, englische UT, O-Ton, sehr gute Bildqualität. In Deutschland bisher nur auf VHS veröffentlicht (Uncut).

Schulmädchen-Report, 8. Teil - Was Eltern nie erfahren dürfen Review



Schulmädchen-Report, 8. Teil - Was Eltern nie erfahren dürfen

Inhalt inklusive meiner Meinung:

Vorgeschichte zu allen anderen Teilen: HIER KLICKEN.

Der inzwischen 8. Teil ist ein reiner Durchschnittsfilm geworden. Nicht der beste, aber auch nicht der schlechteste Film was die vielen Schulmädchen-Report Fortsetzungen angehen. Inhalt ist, dass eine Schulklasse via Bus verreist. Ein Mädchen ist von einem Studenten schwanger, sie wollen heiraten, den Eltern bzw. dem Vater passt dies nicht. Das ist die Hauptgeschichte. Während der Fahrt erzählen sich die Mädels gegenseitig Geschichten ihrer erotischen Abenteuer = diese Szenen nehmen am meisten Platz ein.

Teil acht ist sehr harmlos und nun in der Tat eine reine Erotikkomödie. Von Fake Doku kann keine Rede mehr sein. Der Film ist im Vergleich zu all seinen Vorgängern sehr harmlos und sehr lustig – teilweise auch Dank verschiedenster Dialoge und deutschen Dialekten.

Das Ganze ist kurzweilig, jedoch alles andere als erotisch, sexy oder gar schockierend. Aber die Zeit geht vorbei, man wird ohne Ansprüche gut unterhalten. Nicht mein Favorit der Reihe, aber okay und trotzdem gespannt, wie es in Teil neun weitergeht.

Infos:

O: Schulmädchen-Report, 8. Teil - Was Eltern nie erfahren dürfen

Deutschland 1974

R: Ernst Hofbauer

D: Wolf Ackva, Puppa Armbruster, Astrid Boner, Rolf Castell

Laufzeit der dt. DVD: 83:51 Min.

Gesehen am: 20.04.17

Fassungen: Siehe Teil 1! Hier = Uncut.

Skin And Bones Review



Skin And Bones

Story:

Grady Edlund (Doug Jones) scheint in der winterlichen Wildnis verschollen, als er abgemagert zur Ranch zurückkehrt – zu seiner Frau, dessen Kindern, einem Indianer und seinem Bruder. Doch die Nahtoderfahrung hat Grady unmenschlich verändert und bald müssen die anderen um ihr Leben fürchten…

Meine Meinung:

Welch unerwartete Überraschung: Skin And Bones, eine Episode der Fear Itself Serie, war deutlich besser als erwartet und ein richtiges Highlight. Nach Sichtung von 90% der Serie kann ich sagen, dass Skin And Bones ist bisher beste Episode geworden ist und ich denke, dass sie das auch bleiben wird.

Ich hatte grosse Freude während und nachdem Schauen, so dass sich meine Worte sicherlich auch sehr euphorisch anhören. Versucht einfach mit null Erwartungen an die Episode zu gehen, sonst erwartet ihr vielleicht zu viel und werdet enttäuscht.

Inhaltlich ist Skin And Bones nicht neu – man erinnert sich an Ravenous – Friss oder stirb. Doch so viele Filme gibt es nicht mit diesem Thema und Skin And Bones hat mich ausfolgenden Gründen überzeuget und sehr gut gefallen:

- Nicht langweilig und keine Längen
- Legt ein hohes Tempo vor, keine lange Einleitung
- Mag ich das Setting des Filmes
- «Schlangenmensch» und Schauspieler Doug Jones 
   verkörperte den monströsen Grady sehr gut, sieht 
   extrem unheimlich aus
- Der Film ist relativ spannend, unheimlich und  
  stimmungsvoll! Dazu toll gefilmt.
- Gibt es paar fiese Szenen (auch wenn man natürlich
  sichtbaren Gore nicht erwarten darf)

Diese Punkte sorgten dafür, dass ich intensiv unterhalten wurde, so dass Skin And Bones mein Favorit der Serie wurde! Mal schauen ob die letzten zwei offenen Folgen die Qualität von Skin And Bones erreichen können – ich bezweifle es!

Infos:

O: Sick And Bones

USA, Kanada 2008

R: Larry Fessenden

D: Doug Jones, Molly Hagan, John Pyper-Ferguson

Laufzeit der US DVD: Ca. 42 Min.

Gesehen am: 17.04.17

Fassungen: Siehe Family Man.

The Space Amoeba Review



The Space Amoeba

Story:

Auf einer Insel ist die Hölle los: ein Monster versetzt die Eingeborenen, Touristen und eine Expeditionsgruppe in Angst und Schrecken. Dann tauchen noch zwei weitere Monster auf, welche man Aliens zu verdanken hat, die sich auch schon in Menschengestalt auf der Insel befinden...

Meine Meinung:

Dieser japanische Monsterfilm à la Godzilla und Co. stand schon sehr lange auf meiner Wunschliste! Aber die schon seit längerem vergriffene und nicht mehr produziert werdende US DVD sah ich nur wenig und wenn dann sehr teuer zum Kaufen!

Dank dem Laserdisc Player habe ich das Problem nun gelöst und den Film kann ich nur empfehlen! Wer das japanische Kaiju Eiga (eben die jap. Monsterfilm wie Rodan, Mothra, Godzilla etc.) liebt wird den Film sehr mögen!

Ein Vorteil ist, dass die Action schnell losgeht - kein langes Warten wie es in manch anderem Film dieser Sorte der Fall ist. Der Story kann man auch ohne englische Untertitel (mehr dazu unter Fassungen) problemlos Folgen. Auch Klischees wie das Auftauchen von Aliens kommt vor, aber nur im letzten Viertel werden diese Szenen stärker präsent. Zuvor ist vor allem Monsteraction zu sehen - d.h. Angriffe auf die Menschen, die Insel und Monster kämpft gegen Monster!

Oft sind Städte bessere Settings, da dort viel mehr Panik verbreitet und mehr kaputtgehen kann als auf einer Insel/Naturkulisse, doch da es mehr als ein Monster gibt und diese viele sonderbare Eigenschaften haben ist die Action trotzdem sehenswert und natürlich nebst den tollen Monstereffekten die Highlights des Filmes!

Story, Figuren etc. sind nur Randerscheinungen und Mittel zum Zweck. Längen gibt es kaum, Action/Monsterszenen sind zahlreich vorahnden = klare Empfehlung an alle Fans des Genres!

Infos:

O: Gezora · Ganime · Kameba: Kessen! Nankai no daikaijû

Japan 1970

R: Ishirô Honda

D: Akira Kubo, Atsuko Takahashi, Yukiko Kobayashi, Kenji Sahara

Laufzeit der jap. LD: Ca. 84 Min.

Gesehen am: 09.08.16

Fassungen: Alle dt. Fassungen sind zensiert und bei den Shock DVDs fehlt zudem der O-Ton. Die US DVD von Tokyo Shock ist rar, sehr teuer zu erwerben und dürfte vom Alter her nicht mehr die beste Bildqualität geniessen. Wäre Uncut, O-Ton und englische UT gäbe es. Mir lag die japanische Laserdisc von Toho vor = wunderschönes Covermotiv (da konnte ich nicht verzichten) und nahm auch die fehlenden englischen UT zum Jap. Ton in Kauf (wer bracht bei so einem Film und so einer Story schon englische UT?!). Der Film ist Uncut und die Bildqualität ist sehr gut und auf DVD Niveau (sicher bisher eine der besten LDs die ich habe die Bildqualität betreffend).