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Freitag, 23. Juni 2017

Update

23.06.17 - Neue Reviews

 

 

The Cyprus Tigers (Archiv Review)

Crazy Spirit

Who’s The Crook

Schulmädchen Report, 9. Teil – Reifeprüfung vor dem Abitur

Who’s The Crook Review



Who’s The Crook

Story:

Ah Wah (Felix Wong Yat-Wah) plant von seinem Boss Samson Shum (Shum Wai) Geld zu stehlen. Ah kommt somit dem Dieb Mr. Cho (Rico Chu Tak-On) zuvor, der nun nach dem Raub einen leeren Koffer gestohlen hat. Mr. Cho plant Ah Wah in seine Gewalt zu bringen, um an das Geld zu kommen. Doch dieser hat das Geld, was auch dessen Freunde (Terence Choi Gwok-Kuen, Anthony Tang Ho-Gwong) falsch zu denken glauben, auch nicht an sich gebracht…

Meine Meinung:

Who’s The Crook hat mir recht gut gefallen. Es handelt sich um eine typische 80erJahre Komödie die sich im Finale in eine Actionkomödie verwandelt. Jedoch gibt es explizit nur im Finale Actionszenen zu sehen, die aber sehr fein und sehenswert geworden sind inklusive harter Stunts, einer ansprechenden Kameraarbeit / Choreographie. Zudem kann sich Darsteller Anthony Tang Ho-Gwong in den Actionszenen positiv hervorheben und sein Potenzial voll ausschöpfen – schade, dass er verhältnismässig in nur wenigen HK Filmen zu sehen war.

Der Film ist unterhaltsam, kurzweilig, amüsant und lustig, sofern man auf den HK Humor und die 80er Jahre steht! Mir hat der Film von der ersten Sekunde an viel Spass und somit Unterhaltung bereitet, auch wenn die ich Hauptdarsteller gar nicht kannte. Bekannte Gesichter in Nebenrollen waren hingegen: Shum Wai als Bösewicht (typisch), Charlie Cho Cha Lei (Two Jolly Cops) als Bürogummi und Rico Chu Tak-On kannte ich zumindest vom Sehen her (auffallendes Aussehen).

Aber auch die anderen, mir unbekannten Darsteller, machten einen tollen Job, so dass die Figuren auch sympathisch wirken. Die Story mit dem Raub kommt erst ab ca. Mitte des Filmes zum Tragen, zuvor sind es andere Inhalte die dominieren und die Figuren näherbringen. Mochte aber auch diese Szenen. Dass es solche Nebenplots hat und/oder der Hauptplot erst spät erzählt wird, ist im HK Kino dieser Zeit nicht untypisch. Seit also gewarnt!

Fazit: Für Fans von HK Komödien der 80er Jahre zu empfehlen!

Infos:

O: Mou Paai Daai Caak

HK 1986

R: Guy Lai

D: Felix Wong Yat-Wah, Rico Chu Tak-On, Shum Wai, Terence Choi Gwok-Kuen, Anthony Tang Ho-Gwong, Charlie Cho Cha Lei

Laufzeit der HK DVD: 90:31 Min.

Gesehen am: 22.05.17

Fassungen: Mir lag die HK DVD von Joy Sales / Fortune Star (The Legendary Collection) vor = Uncut, gute Bildqualität, O-Ton, englische Subs. Es gibt keine dt. Fassung (Stand: Mai 2017).

Schulmädchen Report, 9. Teil – Reifeprüfung vor dem Abitur Review



Schulmädchen Report, 9. Teil – Reifeprüfung vor dem Abitur

Inhalt und meine Meinung:

Vorgeschichte: Siehe Teil 8!

Der 9. Teil war im Grossen und Ganzen okay und ohne jeden Anspruch Trash erster Güte und somit unterhaltsam.

Auf einen Doku Charakter wird weitgehend verzichtet. Es kommt zu einem Autounfall, in welchem mehrere Schulmädchen, die zuvor auf einer Party feierten, involviert waren. Zwei Polizisten gehen die Protokolle durch und somit finden sich diverse Geschichten diverser Schulmädchen – die der besagte Unfall-Story als Rahmenhandlung dienen bzw. umgekehrt.

Trotz viel Sex und nackter Tatsachen kann von echter Erotik keine Spur sein. Das Ganze ist zu komisch um beim Zuschauer Reaktionen hervorzurufen. Schockierend ist es auch nicht, auch wenn wiedermal Themen wie Inzest und Missbrauch «lapidar» dargestellt werden. Der Film ist eher eine Sexklamotte – viel Humor und Trash – jedoch wirklich auch amüsant und kurzweilig mit ulkigen Dialogen und toller Situationskomik versehen die ein schönes Porträt der damaligen deutschen Erotikkomödien und «Report»-Streifen bieten wie sie heute nicht mehr zu sehen sind.

Die Darsteller sagen mir nichts, aber sie machen ihre Sache gut = schauen gut aus und/oder hatten sichtlich Spass beim Dreh!

Wer die anderen Teile zuvor mochte kann sich Teil neun bedenkenlos ansehen!

Infos:

O: Schulmädchen Report, 9. Teil – Reifeprüfung vor dem Abitur

Deutschland 1975

R: Walter Boos

D: Puppa Armbruster, Ulrich Beiger, Astrid Boner, Siggi Buchner, Flori Endlicher

Laufzeit der dt. DVD: 87:36 Min.

Gesehen am: 19.05.17

Fassungen: Siehe Teil 1!

Crazy Spirit Review



Crazy Spirit

Story:

Cop Ray (Ray Lui) und dessen Freundin Sibelle (Sibelle Hu) geraten an ein magisches Kind, welches harmlos scheint. Es kann sich wegzaubern und spielt gerne mit dem Hund. Doch ein gefährliches Geheimnis scheint das Kind mit sich zu bringen. Dessen Meister (Lam Wai) versucht das Kind und den Geist zu finden, um schlimmeres verhindern zu können…

Meine Meinung:

Crazy Spirit ist ein seltener Titel. Im Internet fand ich eine sehr kurze Inhaltsangabe auf Englisch, die den Film als lahmes Poltergeist Rip-Off (wobei ich den Film selbst ja nur mässig finde) betitelt was bis auf einer Szene am Ende gar nicht hinkommt. Also Vergleich mit Poltergeist kann man gleich wieder knicken.

Der Film hat mich allerdings schwer enttäuscht, die 18er Freigabe ist ein absoluter Witz und der Film ist zu 90% schwach, nervend, langweilig, zu ¾ eher ein Kinderfilm (Kind-Geist zaubert sich weg, zaubert sich wieder hin, spielt mit dem Ball und dem Hund). Vor allem diese Szenen mit dem Kind haben genervt. Erst nach einer Stunde gibt es eine kurze Actionszene mit paar blutigen Shoot-Outs. Zuvor gähnende Langeweile. Das Finale selbst ist dann auch ein Witz und in zehn Minuten schon wieder vorbei.

Absolut uninteressanter Film, in dem kaum etwas passiert was die Folge hatte, dass gespult werden musste! Sehr selten der Fall = natürlich keine Kauf- und Sehempfehlung meinerseits! Selten hin oder her…

Infos:

O: Yeung Gwai Chai

HK 1987

R: Billy Chan Wui-Ngai

D: Ray Lui, Sibelle Hu, Chin Yuet-Sang, Lam Wai, Philip Chan

Laufzeit der HK VCD: Ca. 82 Min.

Gesehen am: 18.05.17

Fassungen: Es gibt keine dt. Fassung (Stand: Mai 2017). Es scheint keine O-Ton Fassung mit englischen Subs oder eine DVD zu geben (Stand: Mai 2017). Mir lag die HK VCD vor = Trotz Info auf dem Cover das englische UT vorhanden seien sind keine vorhanden. Nur O-Ton Kantonesisch und/oder Mandarin, keine SUBS. Bildqualität okay. Film sieht Uncut aus. Warum ab 18 weiss auch niemand…Recherchen zeigen, dass es von einem anderen Label eine 2. VCD gäbe und von Ocean Shores zudem eine LD und in den USA eine VHS von Rainbow Audio & Video – was Sprachen und UT Spuren angeht liegen mir keine Infos vor.

The Cyprus Tigers Review



The Cyprus Tigers

Story:

Griechenland, Cyprus: drei Polizisten (Simon Yam, Conan Lee, Collin Cheung Chi Tak) legen sich mit einheimischen Gangstern (Philip Ko, Sophia Crawford, Winston Ellis) und zwei japanischen Killern (u.a. Robin Shou) an...

Meine Meinung:

The Cyprus Tigers war ein Film genau nach meinem Geschmack! Der Film bietet zwar nicht sonderlich viele und nur kurze, dafür coole und abwechslungsreiche Stunt- und Actionszenen. Vor allem die Kampfszenen waren cool gefilmt, so dass gar ein Simon Yam in diesen stark agiert und wie ein echter Martial Artist aussieht.

Ansonsten machen vor allem Conan Lee, Robin Shou, Winston Ellis und Sophia Crawford in diesen eine gute Figur. Da wären wir bereits beim nächste positiven Aspekt: viele bekannte Gesichter! Simon Yam und Conan Lee (sicher einer seiner besten HK Filmrollen da viel Präsenz) spielen zwei der drei Cops, welche auf Griechenland ihren Job ausüben (warum auch immer, und alle sprechen sie Chinesisch in Griechenland).

Auch die Bösewichte haben mir gefallen: Philip Ko (der auch Regie führt), Robin Shou als Nebenrolle als böser Japaner und dann die westlichen Stars Sophia Crawford und Winston Ellis (der Afroamerikaner der mehrfach als Ape betitelt wird in diversen Ausführungen) die vor allem in den Kampfszenen wie auch in den humoristischen Szenen eine gute Figur machen.

Der exotische Drehort in Griechenland trägt viel zum Positiven bei und dann hat mir vor allem auch der typische, teilweise krude, unrealistische und schwachsinnige Humor sehr gut gefallen, so dass ich mit dem Endergebnis sehr zufrieden war.

Besser als erwartet, genau nach meinem Geschmack. Kann ich Fans des HK Kinos (wenn man den HK Humor und die erwähnten Stars mag) nur empfehlen.

Infos:

O: Dong fang lao hu

HK 1990

R: Philip Ko, Luk Chuen

D: Simon Yam, Conan Lee, Robin Shou, Collin Cheung Chi Tak, Sophia Crawford, Winston Ellis, Joeay Wong, Philip Ko

Laufzeit des HK VHS: Ca. 87 Min.

Gesehen am: 31.07.16

Fassungen: Es gibt keine dt. Fassung (Stand: Aug. 2016). Es gibt mind. eine HK VCD (mit englischen UT), ein US VHS von Tai Seng (nur Englisch Dubbed) und es gäbe auch eine DVD aus China (hier fraglich ob Kantonesischer O-Ton, eventuell nur Mandarin, UT sind ebenso fraglich wie auch ob Uncut wegen den Nacktszenen). Mir lag das HK VHS von Mei Ah vor = sehr gute, helle Bildqualität, O-Ton, feste englische UT, Uncut.